Zahnarztpraxis
Dr. Roman Kudella
Hermann-Albertz-Str. 111
46045 Oberhausen

Telefon: (0208) 80 41 99
Fax: (0208) 80 43 60
E-Mail: Dr.R.Kudella@t-online.de

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mit dem Auto:
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Ausfahrt M√ľlheim-Styrum / Oberhausen, am Ende der Ausfahrt links auf die Oberhausener Str. abbiegen, nach ca. 1,3 km nach links in die Hermann-Albertz-Str. abbiegen, unmittelbar hinter der Ampelkreuzung W√∂rthstr. befindet sich linkerhand der Parkplatz des Penny-Marktes

‚ÄĘ von der A40 aus Richtung Essen:
Ausfahrt M√ľlheim-Styrum / Oberhausen, am Ende der Ausfahrt rechts auf die Oberhausener Str. abbiegen, nach ca. 1,3 km nach links in die Hermann-Albertz-Str. abbiegen, unmittelbar hinter der Ampelkreuzung W√∂rthstr. befindet sich linkerhand der Parkplatz des Penny-Marktes

‚ÄĘ von der A42 aus Richtung Duisburg:
Ausfahrt Oberhausen-Zentrum, am Ende der Ausfahrt rechts auf die Konrad-Adenauer-Allee abbiegen, nach ca. 3,4 km rechts in die Hermann-Albertz-Str. abbiegen, unmittelbar hinter der Ampelkreuzung Wörthstr. befindet sich linkerhand der Parkplatz des Penny-Marktes

‚ÄĘ von der A42 aus Richtung Essen:
Ausfahrt Oberhausen-Zentrum, am Ende der Ausfahrt links auf die Konrad-Adenauer-Allee abbiegen, nach ca. 3,4 km rechts in die Hermann-Albertz-Str. abbiegen, unmittelbar hinter der Ampelkreuzung Wörthstr. befindet sich linkerhand der Parkplatz des Penny-Marktes

Der Parkplatz des Penny-Marktes ist f√ľr jedermann zug√§nglich, es kann hier 90 Minuten kostenlos geparkt werden.

Die Praxis befindet sich in dem Gebäude, das rechterhand des Parkplatzes unmittelbar an der Hermann-Albertz-Str. liegt.


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News

Der Dschungel der Inhaltsstoffe

Ob bei Lebensmitteln oder Kosmetik ‚Äď mittlerweile werden bei vielen Produkten die Inhaltsstoffe diskutiert und hinterfragt. Das betrifft auch die allt√§glich genutzte Zahnpasta. Doch was geh√∂rt hinein und was nicht? Die Informationsstelle f√ľr Kariesprophylaxe (IfK) erkl√§rt, wozu die verschiedenen Inhaltsstoffe dienen.
Fluorid Die karieshemmende Wirkung von Fluorid ist in zahlreichen Studien bewiesen. Zahnpasten mit 1.500 ppm, die zwei Mal t√§glich angewendet werden, hemmen das Kariesrisiko um 40 Prozent, und sind absolut sicher. Bei Kinderzahnpasten wurden 2018 sogar die Fluoridempfehlungen erh√∂ht. Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle f√ľr Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber f√ľr Zahnerhaltung und Pr√§ventive Zahnmedizin an der Universit√§t Witten/Herdecke empfiehlt: ‚ÄěAb dem Durchbruch des ersten Milchzahns sollte mit einer reiskorngro√üen Menge Zahnpasta geputzt werden, die 1000 ppm Fluorid enth√§lt. Ab dem 2. Lebensjahr soll es eine erbsengro√üe Menge sein. Zus√§tzlich zur Zahnpasta sollte auch fluoridiertes Speisesalz als Fluoridquelle genutzt werden.‚Äú Dennoch wird vor allem im Internet viel √ľber diesen Inhaltsstoff diskutiert. Sein angeblich gesundheitssch√§dlicher Ruf beruht jedoch haupts√§chlich auf dem Missverst√§ndnis, dass es mit dem hochgiftigen ‚ÄěFluor‚Äú gleichgesetzt wird. Fluoride, die Salze der Fluorwasserstoffs√§ure, kommen sowohl in der Natur als auch im menschlichen K√∂rper vor und sind toxikologisch v√∂llig anders einzusch√§tzen als das Element Fluor, vergleichbar mit Kochsalz (Natriumchlorid) und Chlor. Starke √úberdosierungen sollten jedoch tats√§chlich vermieden werden. Doch wie so oft gilt auch hier: ‚ÄěDie Dosis macht das Gift‚Äú. Bei extrem hohen Konzentrationen sind Vergiftungserscheinungen denkbar, diese sind jedoch sehr selten und k√∂nnen nur bei missbr√§uchlicher Nutzung auftreten. Bei leichten √úberdosierungen, etwa wenn Kinder neben Fluorid-Tabletten auch fluoridiertes Speisesalz zu sich nehmen, k√∂nnen sich sogenannte Zahnfluorosen entwickeln.
Hydroxylapatit Hydroxylapatit ist ein Mineral, das auch in unseren Z√§hnen vorkommt. Daher wird es gelegentlich in der Werbung  als ‚Äěfl√ľssiger Zahnschmelz‚Äú bezeichnet. Es soll bei der Remineralisierung unterst√ľtzen und wird von einigen Zahnpastaherstellern als Alternative zu Fluoriden angepriesen. ‚Äě√úber 300 internationale klinische Studien belegen allein die karies- und erosionspr√§ventive Wirksamkeit von Fluorid-Zahnpasten. F√ľr Hydroxylapatit konnte beides bisher nicht in vergleichbarem Ma√üe belegt werden. Vom Gebrauch der Zahnpasten, die lediglich Hydroxylapatit und kein Fluorid zur Kariesprophylaxe enthalten, rate ich daher ab‚Äú, so Zimmer.
Abrasiva/Putzk√∂rper Abrasiva sind unabdingbar f√ľr eine gute Putzwirkung. Ein leichter Abrieb durch die Putzk√∂rperchen entfernt Plaque und poliert die Zahnoberfl√§che. Allerdings ist der Schmirgeleffekt insbesondere bei Zahnpasten mit Whitening-Effekt durch grobe Schleifk√∂rper manchmal zu stark. Dadurch kann der Zahnschmelz Schaden nehmen. Verbraucher k√∂nnen hier auf den sogenannten RDA-Wert (Relativer Dentinabrieb) schauen. Wer Putzsch√§den oder empfindliche Zahnh√§lse hat, sollte auf einen RDA-Wert unter 70 achten. Zahnpasten mit einem Wert √ľber 150 sind stark abrasiv und k√∂nnen Aluminiumoxid oder ‚Äďhydroxid enthalten. Davor warnt eine Studie des Bundesinstituts f√ľr Risikobewertung (BfR). Denn gerade in Kombination mit anderen aluminiumhaltigen Kosmetika oder Lebensmitteln k√∂nnen die EU-Grenzwerte √ľberschritten werden. In einer Mehrheit der getesteten Zahnpasten lie√üen sich aber keine gesundheitlich bedenklichen Mengen finden. Stattdessen lagen die enthaltenen Mengen sogar unter dem empfohlenen Richtwert.
Aktivkohle Die Alternative zu Whitening-Zahncremes? Hersteller bewerben Zahnpasten mit Aktivkohle mit einem biologisch und ökologisch freundlichen Aufhellungseffekt. Viele der getesteten Zahnpasten hielten dieses Versprechen auch. Allerdings wird die Aufhellung ausschließlich durch einen starken Abrieb des Zahnbelags und Verfärbungen hervorgerufen und nicht durch eine Aufhellung der Zahnfarbe. Außerdem problematisch: In vielen Aktivkohle-Zahnpasten ist kein Fluorid zu finden, wodurch kein Kariesschutz möglich ist. Patienten mit Zahnfleischproblemen oder Parodontitis sollten diese Zahnpasten nicht verwenden.
Schaumbildner Schaumbildner sorgen daf√ľr, wie es ihr Name schon vermuten l√§sst, dass die Zahnpasta im Mund sch√§umt, der Zahnbelag gelockert wird und damit ein h√∂herer Reinigungseffekt eintritt. Umstritten ist hier der Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat. Es wirkt antibakteriell, steht jedoch im Verdacht, allergieausl√∂send und hautreizend zu sein. Daher sollte der Gehalt die 2 Prozent Grenze nicht √ľberschreiten.  Bis zu dieser Grenze f√∂rdert es sogar die Gesundheit des Zahnfleisches.
Saccharine Ein Inhaltsstoff, der gerade Kindern das Z√§hneputzen schmackhaft macht ‚Äď Saccharin. Der S√ľ√üstoff l√§sst die Zahnpasta gut schmecken, ohne dabei kariesausl√∂send zu sein.  Eine S√ľ√üungsalternative ist Birkenzucker (Xylit) oder Sorbit, die allerdings in gro√üen Mengen abf√ľhrend wirken k√∂nnen, die Konzentration in Zahnpasta ist aber unbedenklich.
Zink Das Spurenelement l√§sst sich nat√ľrlicherweise in der Mundh√∂hle, im Zahnschmelz sowie im Speichel finden. In der Zahnpasta wird Zink wird vor allem wegen der antibakteriellen Wirkung gesch√§tzt. Dadurch wirkt es gut gegen Plaque und kann so auch Gingivitis, Zahnstein und Mundgeruch vorbeugen. 

Umfrage zur Professionellen Zahnreinigung - Ergebnisse 2020

Welche gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die Professionelle Zahnreinigung (PZR) oder beteiligen sich an den Kosten? Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat auf ihrer Website die aktuellen Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage zu den entsprechenden Leistungen von Kostenträgern veröffentlicht. An der Erhebung 2020 haben sich einmal mehr zahlreiche Kassen beteiligt und standardisierte Fragen zu ihren PZR-Leistungen beantwortet.

Fazit: Ein Gro√üteil der Krankenkassen gew√§hrt Zusch√ľsse pro Jahr oder Termin, etwa in Form von speziellen Bonusprogrammen oder besonderen Tarifen. Gefragt wurde unter anderem, ob der Kassenzuschuss die Abrechnung nach der Geb√ľhrenordnung f√ľr Zahn√§rzte deckt. Einige Kassen gew√§hren eine Bezuschussung unabh√§ngig davon, in welcher Praxis die PZR durchgef√ľhrt wird. Ein Teil der Angebote basiert hingegen auf so genannten Selektivvertr√§gen: Versicherte erhalten nur dann einen Zuschuss zur PZR, wenn ihre Zahn√§rztin oder ihr Zahnarzt dem Selektivvertrag der betreffenden Kasse beigetreten ist. Ist dies nicht der Fall, m√ľssen sie f√ľr die Bezuschussung eine der von der Krankenkasse vorgegebenen Praxen aufsuchen oder auf den Zuschuss verzichten. Solche Einschr√§nkungen sind aus Sicht der KZBV kritisch zu bewerten.

Die Ergebnisse der KZBV-Umfrage 2020 zur PZR k√∂nnen unter www.kzbv.de/pzr-zuschuss kostenlos abgerufen werden. Praxen erhalten die Informationen zudem als tabellarische √úbersicht in der Ausgabe 19 der ‚ÄěZahn√§rztlichen Mitteilungen‚Äú (zm), die am 1. Oktober erscheint.

Warum ist die PZR als pr√§ventive Ma√ünahme so wirksam und wichtig? Wer t√§glich mindestens zweimal gr√ľndlich Z√§hne putzt und zus√§tzlich noch die schwerer zug√§nglichen Zahnzwischenr√§ume mit spezieller Zahnseide oder kleinen B√ľrstchen - so genannten Interdentalraumb√ľrsten - reinigt, tut schon viel f√ľr seine Mundgesundheit. Aber auf Fl√§chen, die Patientinnen und Patienten bei der t√§glichen Zahnpflege nur schwer erreichen, bilden sich bakterielle Bel√§ge - dort setzt die PZR an! Zudem k√∂nnen mit der Behandlung Verf√§rbungen auf Zahnoberfl√§chen entfernt werden, die durch Tee, Kaffee oder Nikotin entstehen. Die PZR unterst√ľtzt die t√§gliche Zahnreinigung, ersetzt diese aber nicht.

Bel√§ge auf Zahnoberfl√§chen, in den Zwischenr√§umen und in den so genannten Zahnfleischtaschen entfernen Zahn√§rztinnen und Zahn√§rzte oder geschultes Praxispersonal mit speziellen Handinstrumenten und Ger√§ten. Diese arbeiten zum Beispiel mit Ultraschall oder einem Gemisch aus Wasser und feinen Pulverartikeln, das mit Hilfe von Druckluft bei der Reinigung eingesetzt wird. Das ist der Grund, warum die Behandlung eine ‚Äěprofessionelle‚Äú Zahnreinigung ist.

Bakterien setzen sich leichter auf rauen Oberfl√§chen fest als auf glatten. Deshalb folgt bei einer PZR auf die Reinigung eine Politur. Dabei werden nicht nur die Z√§hnfl√§chen gegl√§ttet, sondern auch unebene √úberg√§nge zu F√ľllungen oder Zahnersatz. Um den fortlaufenden Mineralverlust des Zahnschmelzes zu verringern und die Remineralisation zu erleichtern, wird anschlie√üend Gel oder Lack mit hochkonzentriertem Fluorid auf die Z√§hne aufgetragen. Dieser Vorgang f√ľhrt zur √∂rtlichen Bildung von Fluoriddepots, die wichtig sind f√ľr einen intakten Zahnschmelz.

Vorbeugung gegen Karies und Parodontitis Fragen und Tipps zur Mundhygiene sind bei einer PZR Pflichtprogramm. Was f√ľr Patienten individuell wichtig ist, wird in der Praxis bei einer PZR ebenfalls besprochen. Die Behandlung sorgt also nicht nur f√ľr ein strahlendes L√§cheln. Sie ist vielmehr elementarer Bestandteil eines pr√§ventionsorientierten Gesamtkonzepts zur Vermeidung und Therapie von Volkskrankheiten wie Karies und Parodontitis.

Frequenz und Kosten Meist reicht eine PZR zweimal pro Jahr aus. Bei einem hohen Parodontitis-Risiko sind k√ľrzere Abst√§nde n√∂tig. Wie oft eine PZR sinnvoll ist, empfiehlt im konkreten Fall die behandelnde Zahn√§rztin oder der behandelnde Zahnarzt. Die PZR ist keine regelhafte Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Wie viel die PZR kostet, h√§ngt vor allem vom Aufwand und der Zahl der zu reinigenden Z√§hne ab. In der Regel dauert sie etwa 45 Minuten, manchmal aber auch 60 Minuten und mehr. Die PZR kostet etwa 80 bis 120 Euro. Je k√ľrzer die Abst√§nde zwischen den Behandlungen, desto k√ľrzer ist meist auch die Dauer der PZR.

Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfe

Vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ein gemeinsames Positionspapier zu grundlegenden Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung vorgelegt. Ziel des konzeptionellen Vorstoßes der beiden Bundeskörperschaften ist es, Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Monate zu nutzen, um die Krisenreaktionsfähigkeit des ambulanten Versorgungssektors in seiner Gesamtheit zu festigen und zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender des Vorstandes der KBV: ‚ÄěDie niedergelassenen √Ąrztinnen und √Ąrzte bilden seit Beginn der Corona-Pandemie den Schutzwall unseres Gesundheitswesens: 19 von 20 COVID-19-Patienten werden ambulant behandelt. Das fr√ľhe Unterbrechen von Infektionsketten im Fr√ľhjahr war ein Grund daf√ľr, dass Deutschland bislang so gut durch die Krise gekommen ist. Nun ist es an der Zeit, erste Lehren aus der Pandemie zu ziehen und praktikable Wege f√ľr das weitere Handeln aufzuzeigen, um auf ein eventuelles Wiedererstarken der Corona-Krise vorbereitet zu sein. Damit das ambulante Bollwerk auch in solch au√üergew√∂hnlichen Situationen stabil bleiben kann, bedarf es eines zukunftsf√§higen Fundaments f√ľr die Vertrags√§rzteschaft und Vertragszahn√§rzteschaft. Das gemeinsame Positionspapier von KBV und KZBV legt Handlungsempfehlungen und konkrete Ma√ünahmen dar, um den ambulanten Versorgungssektor in seiner Gesamtheit krisenfest weiterentwickeln zu k√∂nnen.‚Äú

Dr. Wolfgang E√üer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: ‚ÄěZahn√§rzteschaft und Behandlungsteams haben in der Corona-Krise an sprichw√∂rtlich ‚Äövorderster Front‚Äė des Infektionsgeschehens verantwortungsbewusst und mit gro√üem Engagement gearbeitet und sowohl die zahn√§rztliche Versorgung aller Versicherten aufrechterhalten, wie auch die Behandlung von Infizierten und unter Quarant√§ne stehenden Patientinnen und Patienten in eigens errichteten Schwerpunktpraxen und Behandlungszentren vorbildlich durchgef√ľhrt. Jetzt gilt es aus den Erfahrungen der Krise zu lernen und bei wieder steigenden Infektionszahlen standardisierte Vorkehrungen f√ľr den Fall einer zweiten Welle und m√∂gliche k√ľnftige Pandemief√§lle zu treffen. KZBV und KBV leisten mit ihren zentralen Empfehlungen einen wichtigen Beitrag f√ľr die Sicherung der ambulanten medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung in Krisensituationen.‚Äú

Das gemeinsame Positionspapier zur Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung kann auf den Websites von KBV und KZBV abgerufen werden.

Verb√§nde aller Heilberufe unterst√ľtzen Corona-Warn-App

Um eine Infektion mit dem Corona-Virus soweit wie m√∂glich zu vermeiden, gilt die AHA-Regel ‚Äď Abstand halten, Hygieneregeln und Alltagsmasken. Zus√§tzlich kann die Corona-Warn-App der Bundesregierung dazu beitragen, Infektionsketten schneller zu erkennen und zu unterbrechen. Die Verb√§nde und Bundesk√∂rperschaften der √Ąrzte, Zahn√§rzte und Apotheker ermutigen deshalb alle Bundesb√ľrger mit einem kompatiblen Smartphone, diese kostenlose App zu nutzen. ‚ÄěDie App kann wertvolle Hinweise auf ein erh√∂htes Infektionsrisiko liefern. Klar ist aber auch: Die Diagnose Covid-19 kann nur ein Arzt stellen‚Äú, sagt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassen√§rztlichen Bundesvereinigung (KBV). Bislang wurde die Corona-Warn-App rund 18 Millionen Mal heruntergeladen.

‚ÄěMit der App wurde rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit eine wirksame Technologie zur Pandemie-Pr√§vention geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, dass die App nicht nur heruntergeladen, sondern auch genutzt wird. Im Falle eines positiven Testergebnisses sollten App-Nutzer ihre Kontakte √ľber die App informieren. Die Bundesregierung sichert daf√ľr absolute Datensicherheit zu. Auf diese Weise k√∂nnen alle B√ľrgerinnen und B√ľrger mit wenig Aufwand dazu beitragen, die Pandemie einzud√§mmen und weitere Einschr√§nkungen unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens zu vermeiden‚Äú, betont Dr. Klaus Reinhardt, Pr√§sident der Bundes√§rztekammer.

‚ÄěVon Beginn an hat die KZBV die Corona-Warn-App √ľber ihre Kommunikationskan√§le unterst√ľtzt. Dazu geh√∂rt auch die Verbreitung des entsprechenden Informationsmaterials des Bundespresseamtes bei zahn√§rztlichen K√∂rperschaften auf Landesebene, bei Praxen und Patienten. Aus Gr√ľnden des Infektionsschutzes ruft die Vertragszahn√§rzteschaft jetzt noch einmal aktiv zur m√∂glichst fl√§chendeckenden Nutzung der Anwendung auf. Jede Infektionskette, die mithilfe der App unterbrochen werden kann, ist ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Pandemie‚Äú, sagte Dr. Wolfgang E√üer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahn√§rztlichen Bundesvereinigung (KZBV).

‚ÄěAngesichts steigender Infektionszahlen ist es wichtig, dass m√∂glichst viele Leute die Corona-Warn-App nutzen und schnell erfahren k√∂nnen, wenn sie einen Risikokontakt hatten‚Äú, so Dr. Peter Engel, Pr√§sident der Bundeszahn√§rztekammer (BZ√ĄK).

Friedemann Schmidt, Pr√§sident der ABDA ‚Äď Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb√§nde: ‚ÄěDie Apotheken sind niedrigschwellige Anlaufstellen in allen Gesundheitsfragen. Auch wer weder einen Arzt noch Zahnarzt aufsucht, sieht dennoch die Schaufenster von Apotheken. Ab Oktober werden in vielen Apotheken neue Plakate zu sehen sein, auch zur Corona-Warn-App.‚Äú

Weitere Informationen unter www.kbv.de; www.baek.de; www.kzbv.de, www.bzaek.de und www.abda.de

20.10.2020 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.